Gschichterln zum Neunziger – Unser Fritz

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90 Jahre LEO – Gschichterln aus dem bewegten Leben des #LEO: Unser Fritz

25 Jahre Fritz beim LEO

Unser Fritz war 25 Jahre bei uns beschäftigt, von Dienstag bis Sonntag von 8 Uhr abends bis 4 Uhr früh. Montag war sein freier Tag. Eigentlich wollte er nicht, dass ein anderer Mensch für ihn arbeitet, er wollte sich doch nicht in die Karten schauen lassen. Einmal im Jahr hatte er 2 Wochen Urlaub, denn 1953, als er begann, waren eine 48 Stundenwoche und nur 2 Wochen Urlaub die Norm!

Fritz, ein Wiener Original!

Unser Fritz war ein eigener Typ. Seine Gäste begrüßte er immer mit: Servus mein Freund! Wenn Studenten in Geldnöten waren, ließen diese beim Fritz aufschreiben. Am nächsten Monatsersten, wenn das Geld von zuhause kam, bezahlten sie die Schulden gerne zurück. Einmal kam ein Kunde zu ihm und gab Fritz eine größere Summe für eine Burenwurst und erklärte ihm, dass er heute ein gut verdienender Generaldirektor sei, dieser Betrag eine Kleinigkeit für ihn sei. Er würde ihm das nie vergessen, dass er als Student, wenn er Hunger hatte, aufschreiben lassen konnte.

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